Überblick über den AEI

Der Arbeitskreis Europäische Integration e.V. (AEI) ist die älteste und größte interdisziplinäre europawissenschaftliche Vereinigung in Deutschland und eine der größten und aktivsten Vereinigungen weltweit. Zu den gegenwärtig rund 400 Mitgliedern des AEI zählen neben HochschullehrerInnen (vor allem der Rechts-, Wirtschafts-, Politik- und Geschichtswissenschaft) und MitarbeiterInnen von Forschungsinstituten Angehörige verschiedenster Institutionen und Organisationen, deren Arbeitsschwerpunkt auf dem Gebiet der EU-Integration liegt.

Der AEI wurde 1969 gegründet. Zu seinen Mitbegründern zählen der erste Präsident der EG-Kommission, Prof. Dr. Walter Hallstein, sowie Staatssekretär Prof. Dr. Alfred Müller-Armack. Der Arbeitskreis ist Gründungsmitglied der European Community Studies Association (ECSA) World, dem globalen Dachverband der europawissenschaftlichen Vereinigungen.

Von seinem Selbstverständnis her ist der AEI eine unabhängige Vereinigung, dessen Ziel die wissenschaftliche Analyse und Diskussion der europäischen Integration darstellt. Zu diesem Zweck organisiert der Arbeitskreis acht bis zwölf wissenschaftliche Tagungen pro Jahr, publiziert eine europawissenschaftliche Schriftenreihe und gibt zusammen mit dem Institut für Europäische Politik die Fachzeitschrift "integration" heraus.

Der Arbeitskreis fördert insgesamt die Vernetzung und den Austausch der Europawissenschaftlerinnen und Europawissenschaftler in Deutschland und Europa. Es gehört zu den Zielen des AEI, Orientierungspunkte und Impulse für den Prozess der europäischen Integration zu geben.  

Darüber hinaus legt der AEI Wert auf eine enge Anbindung an die europapolitische Praxis durch die Einbeziehung von thematisch im EU-Bereich tätigen Praktikerinnen und Praktikern als Mitglieder und Vortragende bei Tagungen. 

Weitere Charakteristika sind die Interdiszi­plinarität der Vereinigung, insbesondere durch die Einbindung der Politik-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

 

 

 

 

 

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter-Christian Müller-Graff, Ph.D.h.c., MAE (Präsident), Prof. Dr. Michèle Knodt (Vorstandsvorsitzende), Prof. Dr. Rudolf Hrbek (Ehrenpräsident)

 

Der Arbeitskreis finanziert einen Teil seiner Aktivitäten durch eine Förderung der Europäischen Union im Rahmen des Erasmus+-Programms.

Das Projekt „Europawissenschaftliches Netzwerk Deutschland“ (Laufzeit von 2016-2019) dient der interdisziplinären Vernetzung der europawissenschaftlichen Forschung und Studien durch mehrere, miteinander verbundene gezielte Maßnahmen: durch Förderung der Jahreskolloquien des Arbeitskreises, der Einbindung des Nachwuchses und der publizistischen und elektronischen Verbreitung der Ergebnisse der Integrationsforschung.

Die Jahreskolloquien verbinden die Gremiensitzungen des AEI mit einer wissenschaftlichen Fachtagung, die ein aktuelles, wissenschaftlich bedeutsames und politikbezogenes Thema der europäischen Integration aus einer interdisziplinären Perspektive beleuchtet. Inhaltlich widmen sich die Jahreskolloquien 2016, 2017 und 2018 dem Rahmenthema „Die Europäische Union im Angesicht zerfallender Staatlichkeit im Nahen Osten und Nordafrika“  und setzen drei Schwerpunkte: Förderung von Frieden und Entwicklung in der Region, Migration und Integration von Flüchtlingen sowie Terrorismus.

Die Verbreitung der Ergebnisse der Integrationsforschung erfolgt durch Unterstützung der Zeitschrift „integration“. Die „integration“ ist die führende europawissenschaftliche Zeitschrift im deutschsprachigen Raum und ein theoriegeleitetes, politikbezogenes und interdisziplinäres Forum für den wissenschaftlichen Austausch über die Europäische Union.

Weitere Informationen zu den Jahreskolloquien und den publizierten Ergebnissen können Sie in den Rubriken "Tagungen" und "Schriftenreihe" einsehen.

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Aktuelles
Band 102: EU-Nachbarschaftspolitik - Nordafrika und Nahost mehr Information
Band 101: Common Values - Discussing German and Polish Perceptions of European Integration mehr Information
Tagungsplanung des AEI für das Jahr 2018 mehr Information
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