Selbstverständnis

Der Arbeitskreis Europäische Integration e.V. (AEI) wurde 1969 gegründet. Zu seinen Mitbegründern zählen der erste Präsident der EG-Kommission, Prof. Dr. Walter Hallstein, sowie Staatssekretär Prof. Dr. Alfred Müller-Armack. Er ist die älteste und größte interdisziplinäre europawissenschaftliche Vereinigung in Deutschland und eine der größten und aktivsten europawissenschaftlichen Vereinigungen weltweit.

Von seinem Selbstverständnis her ist der AEI eine unabhängige Vereinigung, deren Ziel die wissenschaftliche Analyse und Diskussion der europäischen Integration darstellt. Der AEI fördert die Vernetzung und den Austausch von EuropawissenschaftlerInnen. Er will Orientierungspunkte und Impulse für den Prozess der europäischen Integration geben.

Darüber hinaus legt der AEI Wert auf eine enge Anbindung an die europapolitische Praxis durch die Einbeziehung von thematisch im EU-Bereich tätigen PraktikerInnen als Mitgliedern und Vortragenden bei Tagungen und die Wirkung in die Zivilgesellschaft hinein.

Weitere Charakteristika sind die Interdisziplinarität der Vereinigung, insbesondere durch die Einbindung der Politik-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Der Arbeitskreis finanziert einen Teil seiner Aktivitäten durch eine Förderung der Europäischen Union im Rahmen des Erasmus+-Programms.